Baubeschreibung Stadtvillen Pfefferkrug 28 a-c
1.) Gründung/Fundamentplatte Die Gründung des Hauses erfolgt auf einer Stahlbetonsohle B 25 gemäß Statik mit Stahlbewehrung bzw. Stahlfaserbeton. Ein Fundamenterder entsprechend den VDE-Richtlinien wird fachgerecht eingebaut.
2.) Ver- und Entsorgung
Im Leistungsumfang sind die Hausanschlusskosten und Gebühren enthalten
-Stromversorgung
-Gasversorgung
-Wasserversorgung
-Schmutzwasser
3.)Keller
Die Kelleraußenwände werden aus 30 cm Porenbetonstein-Mauerwerk hergestellt.
Die Abdichtung der Kelleraußenwände wird gegen Bodenfeuchtigkeit und nicht drückendes Wasser DIN-gerecht ausgeführt.
Die Kellerinnenwände werden je nach statischer Berechnung in den entsprechenden Dimensionen mit Porenbeton-Mauerwerk ausgeführt..
Lichte Rohbauhöhe im Kellergeschoss 2,25 m. Das Außenmauerwerk erhält eine 6 cm starke Wärmmedämmung
4.) Mauer-Beton
Decken in Stahlbeton (Filigrandecke) entsprechend der Statik mit Bewehrung, die Deckenstirnseite wärmegedämmt, lichte Rohbauhöhe im EG 2,625 m bzw. entsprechend den Zeichnungen. Die Unterseite ist malerfertig glatt. Höhenunterschiede innerhalb der Maßtoleranz des Hochbaus zwischen den Platten sind produktionsbedingt und stellen keine Mängel dar.
Die Außen- und Innenwände werden aus Porenbeton hergestellt.
5.) Zimmererarbeiten
Es wird ein zimmermannsmäßiger Dachstuhl gemäß den statischen Berechnungen errichtet. Für den Dachstuhl wird Nadelholz der Güteklasse II, Schnittklasse A/B oder gleichwertig (glw), verwendet. Zum Spitzboden wird eine Einschubtreppe eingebaut.
Die Dachschrägen werden mit 180 mm dicker Kerndämmung versehen und mit Gipskarton verkleidet. Zwischen Dachstuhl und Unterkonstruktion wird eine Dampfsperre eingebaut. Die obere Dämmebene befindet sich in der Zangenlage. Bodenplatten im Spitzboden gemäß statischer Berechnung.
6.) Dachdeckerarbeiten
Die Dacheindeckung mit einer Tonpfanne Fabrikat Röben Flandern Plus. Alle Formteile, Firste, Grate, Ortgang-, Belüftungs- und Durchgangssteine mit Dunstaufsätzen sind im Endpreis enthalten. Als Schutz gegen Staub und Flugschnee wird eine Unterspannbahn oder glw. verlegt.
7.) Klempnerarbeiten
Es werden vorgehängte, halbrunde Dachrinnen und Fallrohre aus Zink mit allen erforderlichen Form- und Kleinteilen eingebaut.
8.) Elektroarbeiten
Die Elektroinstallation erfolgt laut den VDE- und BEWAG/MEWAG- Vorschriften sowie DIN 18015 mit Zähleranlage. Potentialausgleich für Heizung, Badewanne, Warm- und Kaltwasser und Fundamenterder. Die Leitungen werden im Erd- und Dachgeschoss unter Putz verlegt. Es sind keine Leuchten enthalten.
9.) Ausstattung Elektro, (Fabrikat Berker, Model 2, Farbe Polarweiß)
Kellerflur: 1 Ausschaltung mit Deckenbrennstelle.
Kellerräume: je 1 Wandbrennstelle mit Ausschaltung neben der Kellerraumtür, 1 Feuchtraumsteckdose unter dem Lichtschalter.
Waschküche: Erhält zusätzlich 2 Feuchtraumsteckdosen für Waschmaschine und Trockner.
Zuleitungen auf Putz.
Diele- oder Windfang: 1 Wechselschaltung mit Brennstelle, 1 Doppelsteckdose, Haustürgong.
Küche: Ausschaltung, 1 Brennstelle, 2 Doppelsteckdosen, Dunstabzugshaube, Herdanschlussleitung, Steckdose für Spülmaschine und Kühlschrank.
Esszimmer: 1 Ausschaltung mit Deckenauslass und 1 Doppelsteckdosen.
Wohnzimmer: 1 Deckenauslass in Serienschaltung, 2 Doppelsteckdosen und Leerrohr für Antenne.
Schlafzimmer: je 1 Ausschaltung mit Deckenauslass, 1 Steckdose unter dem Schalter, 1 Doppelsteckdose
WC: 1 Ausschaltung mit Deckenauslass und 1 Steckdose unter dem Schalter.
Badezimmer: 2 Brennstellen, 1 Ausschaltung und 1 Doppelsteckdose.
Sonstige Räume: 1 Ausschaltung mit Deckenauslass und Steckdose unter dem Schalter, 1 Steckdose.
Hauseingang: 1 Brennstelle mit Ausschaltung, Schalter im Haus.
Spitzboden: 1 Ausschaltung mit I Brennstelle.
10.) Zählerschrank
Ein Aufputzzählerschrank mit FI-Schalter und Automatensicherung wie folgt eingebaut:
3 Stück für Herdanschluss, 1 Stück für Heizung, 1 Stück für Waschmaschine, 2 Stück für Licht und Steckdosen im Erdgeschoss, 2 Stück für Licht und Steckdosen im Dachgeschoss, 1 Stück für Steckdosen in der Küche und 1 Stück für die Klingelanlage.
11.) Fenster
Es werden 5-Kammer Kunststofffenster in weiß eingebaut. Alle Fensterflügel und Fenstertüren erhalten Ringsumlaufende, auswechselbare Lippendichtungen mit verschweißten Ecken. Alle Fensterflügel und Fenstertüren sind mit Einhandbeschlägen, chromatisiert, 3-fach regulierbar als Drehkipp-, Dreh-, Kippausführung, je nach Entwurf versehen. Die Fenster erhalten Iso-Verglasung, innen und außen rings umlaufend versiegelt.
K-Wert 1,1. Fensterbänke innen in Jura-Marmor od glw. Fensterbänke außen aus Aluminium.
12.) Innentüren
Die hölzernen Innentüren werden als Kunststoff-folienbeschichtete Innentüren mit hölzernem Futter und Bekleidung oberflächenfertig eingebaut. Im Keller werden weiße Innentüren gemäß Muster eingebaut.
In den ersten 1-2 Heizperioden kann, aufgrund der noch vorhandenen Baufeuchte, ein Schwinden und Quellen der Türzargen und Türblätter auftreten, und sich dadurch ein schlechteres Schließen der Türen einstellen. Die Neujustierung ist mit wenigen Handgriffen eingestellt und stellt keine Gewährleistung dar.
Eine Kurzeinweisung durch unseren Bauleiter erfolgt während der Bauabnahme.
13.) Haustür
Die Eingangstür verfügt über eine massive Rahmenkonstruktion mit dreiseitig umlaufender Dichtung sowie über eine sichere 3 Punkt-Verriegelung, einen Sicherheitsbeschlag z.B. aus Messing-Rustikal und ein Türschloss mit 3 Schlüsseln. Es handelt sich um eine Eingangstür in Kunststoff, mit Stahleinsatz endbehandelt.
14.) Heizung
Gasbrennwerttherme mit Warmwasserspeicher, komplett mit Umwälzpumpe und Ausdehnungsgefäß, sowie witterungsgeführte Regelung, Marke: Sieger o. glw. Die Therme wird im Keller eingebaut. Entlüftung über Dach mit senkrechter Luftabgasführung.
Fußbodenheizung mit Raumthermostaten im EG, OG sowie im großen Kellerraum.
15.) Sanitärinstallation
Die Abflussrohre werden entsprechend den örtlichen Vorschriften aus Kunststoff eingebaut. Sie werden von den Objekten auf kürzestem Weg zur Außenkante Mauerwerk mit allen erforderlichen Formstücken eingebaut und über Dach entlüftet.
Die Kalt- und Warmwasserleitungen werden in Kupferrohr oder glw. zu den Sanitärobjekten verlegt.
Das Gebäude erhält eine frostsichere Außenzapfstelle.
16.) Sanitärobjekte
Objekte in Porzellan weiß, Armaturen verchromt.
Bad: Akryl-Eckbadewanne, Einhebelmischbatterie, Brauseschlauch und Handbrause, Einbauduschwanne mit Einhebelduschgarnitur und UNICA-Stange, 1 Porzellan WC- Becken mit tiefhängendem Spülkasten, Kunststoffsitz, 1 Porzellanwaschtisch mit Einhebelmischbatterie,
Gäste WC: 1 Porzellan WC Becken mit tiefhängendem Spülkasten, Kunststoffsitz, 1 Porzellanwaschtisch mit Einhebelmischbatterie.
Vorgesehen sind weiße Standard Objekte der Fabrikate Villeroy + Boch, Ideal-Standard, oder g.w.
Die Armaturen sind verchromte Aufputz-Einhand-Mischbatterien des Fabrikats Ideal-Standard.
17.) Estrich
Im KG 12 cm schwimmender Zementestrich
Im EG 12 cm schwimmender Zementestrich.
Im OG 10 cm schwimmender Zementestrich..
18.) Geschosstreppen
Vom Keller- zum Erdgeschoss Betonstufentreppe, Oberfläche gestrichen
Vom Erd- zum Obergeschoss Betonstufentreppe mit Teppich belegt od.glw. Stahlgeländer weiß gestrichen.
19.) Fliesen
Wand: Sämtliche Wände im Bad und WC werden hell gefliest. Fliesenhöhe ca. 1.80 m
Küche: Fliesenspiegel ca. 3 qm
Boden: Im Bad/WC, Diele und Küche werden Keramikfliesen im Dünnbettverfahren auf Estrich verlegt.
Die Bade- und Duschwanne, die Fensterbänke incl. Leibungen in WC, Bad und Küche werden eingefliest.
In den Ecken wird eine dauerelastische Verfugung hergestellt. An den Bodenübergängen wird eine Messingschiene eingebaut.
Die dauerelastischen Fugen sind Wartungsfugen und unterliegen nicht der Gewährleistung.
20.) Putz
Innenputz: 1 – 1,5 cm starker Gipsputz
Außenputz: WDVS 10cm Styropor, Reibeputz weiß oder durchgefärbt .
21.) Malerarbeiten
KG: Alle Wand- und Deckenflächenwerden mit weißer Dispersionsfarbe gestrichen.
EG: Alle Wand- und Deckenflächen werden flächengrundiert, mit Raufaser-Tapete 53
tapeziert und hell gestrichen.
DG: wie EG
Die dauerelastischen Fugen im Bereich der Dachschrägen, der Decken-Wandfugen im OG und der Wand/Türzargen, sind Wartungsfugen und unterliegen nicht der Gewährleistung.
22.) Teppichboden
Alle Räume im OG, mit Ausnahme der gefliesten Bereiche erhalten einen fest verklebten Teppichbelag incl. umlaufender Teppichleiste aus PVC. Materialpreis: 20,00 €/m² inkl. Mwst
23.) Wohnzimmerfußboden:
Das Wohnzimmer erhält entweder Buchenparkett mit weißen Fußleisten oder wird gefliest.
24.) Küche
Komplett Lieferung und Montage einer Einbauküche inkl E-Geräten,
Hersteller und Ausstattung „Küchen Aktuell“,
Fronten Creme, Arbeitsplatte Kunststoff 40mm, Farbe Butcherblock dark, Edelstahl-Einbauspüle mit Mischbatterie, Leuchte mit Steckdose unter Hängeschränken, Einbau-Halogenspot (3er Set) über dem Fenster; AEG Einbauherd Edelstahl E30532 mit Glaskeramik-Kochfeld, AEG Kühl- Gefrierkombination Santo C4 1840-51, AEG Geschirrspüler Favorit 35090.
25.) Reinigung
Die Häuser werden besenrein übergeben.
26.) Gartenanlage und Stellplätze
Jede Wohneinheit erhält 1 Stellplatz
mit modernem Betonsteinpflaster erstellte Zuwegung zu den Hauseingängen
die Gartenflächen werden fein geebnet und mit Rollrasen belegt
die Straßengrenze erhält einen Friesenwall
die Hauseingänge erhalten ein vorgesetztes Säuleneingangsportal
Das Grundstück, der Friesenwall und die Abböschung der Panoramafenster im Kellergeschoss erhalten eine Grundbepflanzung
Leistungsumfang nur so wie in dieser Baubeschreibung formuliert! Möbel, Einrichtungsgegenstände sowie Spiegel und Badausstattungen des Musterhauses dienen der Illustration und sind nicht im Leistungsumfang enthalten,
Der Baubeschreibung ist eine Information für richtiges Heizen und Lüften beigelegt.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass durch unsachgemäßes oder zu geringes Lüften, speziell in den ersten Heizperioden eines Neubaus, Schimmelpilz entsteht.
Für das Objekt im Endzustand gilt im Zweifel
der tatsächlich vorhandene Zustand vor Baubeschreibung und
Zeichnungen
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